|
Laminat
Dieser
Bodenbelag verleiht Räumen eine besondere Atmosphäre.
Laminatböden bestehen wie Fertigparkett aus
Nut-und-Feder-Elementen,
die
schwimmend verlegt werden kommen dort zum Einsatz, wo ein
anspruchsvoller,
strapazierfähiger Bodenbelag gefragt ist.

Laminatböden sind grundsätzlich mehrschichtig aufgebaut. Die
Deckschicht (Overlay) besteht
aus
einer mehreren Lagen eines faserhaltigen Materials (z.B.
Papier), die mit einem wärmehärtbaren Kunstharz, in der Regel
Melaminharz, verpresst werden.
Die Trägerplatte besteht aus einem Holzwerkstoff, z.B.
Spanplatte, mitteldichte oder hochdichte Faserplatte
(MDF/HDF). Die Gegenzugschicht dient wie beim Fertigparkett
der zusätzlichen Stabilisierung. Sie kann aus einem Furnier
oder einer weiteren harzverpressten Schicht bestehen.
Optimaler
Einsatz
Im Wohnbereich gehört Laminat seit Jahren zu den Favoriten der
Verbraucher. Dieser Bodenbelag gibt Räumen mit seinem warmen
Charakter eine besondere Atmosphäre, wirkt freundlich,
wohnlich und einladend. Optisch passt es sich jeder
Stilrichtung an. Minimalistischen Designermöbeln kann Laminat
die Strenge nehmen, Schall dämmt es recht gut. Ein rundum
perfekter Belag? Für Nassräume sollten Sie es besser nicht
verwenden! Laminat verträgt keine Feuchtigkeit. Auch
schmirgelnde Sandkörner mag dieses Material nicht. Deshalb
eignet sich Laminat weniger für stark strapazierte Flur-Böden,
Eingangsbereiche und Treppenstufen.
|
Pluspunkte:
+ preiswerter als Parkett
+ dunkelt nicht nach
+ sehr strapazierfähig
Minuspunkt:
- energieaufwendige Herstellung
- kein Recycling möglich
|
 |
|